Musikkapelle Habach e. V.
Musikkapelle Habach e. V.

Die Jahre 1975 - 1987

…links vorne neben den Trompeten marschierte unser allseits beliebter Rudi Diepold

knapp 20 Jahre als Dirigent der Musikkapelle Habach

1975

Links vorne war plötzlich niemand mehr.

 

Im April 1975 geleitete die Musikkapelle Habach unter großer Anteilnahme der Bevölkerung ihren erst 50jährigen Dirigenten Rudi Diepold zu Grabe.

 

Viele Gründe mögen dazu geführt haben, dass der Ruhm dieser bis dahin erfolgreichsten Habacher Blaskapelle allmählich verblasste. In erster Linie aber war es der fehlende Nachwuchs.

Wieder war es Jgnaz Sonner sen. der noch einmal für lange Zeit und unter hohem persönlichen Einsatz Kinder und Jugendliche für die Blasmusik begeisterte und ihnen die ersten Grundkenntnisse vermittelte.

Unterstützt von seinen Söhnen Josef und Georg nutzte er jede Gelegenheit für ein Ständchen.

Ende 1975 übernahm Kurt Weig die musikalische Leitung. Er musste die Kapelle von neuem durch eine schwierige Zeit des Wiederaufbaus führen und er meisterte diese Aufgabe mit Bravour.

Alljährlich wünschte er mit seinen Musikanten von nun an allen Gönnern musikalisch umrahmt „A guat’s neis Jahr!“.

1. Neujahranblasen am 31.12.1975

1977

1977: Ignaz Sonner sen. gratuliert mit seinen jungen Musikanten ,

v.l. Magnus Schlammerl, Franz Promberger, Klaus Radieske und Josef Bierbichler,

seiner Frau Anna (der Bot-Oma) zum 70. Geburtstag.

2. von links, die Bot-Oma, auch Musiker-Oma genannt

Er erweiterte die bis dahin reine Blechmusik mit Klarinetten, integrierte mit Hilfe von Karl Zwerger aus Antdorf Marschtrommeln in die Kapelle und kleidete die Musikanten neu ein.

1977 bei der 1200-Jahrfeier in Dürnhausen

1979

Habacher Festtage 1979

1980

Unter der Leitung von Kurt Weig durfte das 75 Jährige Bestehen unserer Blaskapelle gefeiert werden.

Musikkapelle Habach 1979

Von links nach rechts: Reihe vorn Franz Promberger, Flügelhorn – Paul Herrmann jun., B-Klarinette – Magnus Schlammerl jun., Flügelhorn – Susi Nebl, B-Klarinette – Peter Diepold, Es-Klarinette – Klaus Radiske, Trompete – Hans Goldhofer, Trompete – Ulrich Bierbichler, Trompete

Mitte: Ernst Neuner, Posaune – Hans Baumgartner, Trommel – Josef Staltmeier, Flügelhorn – Magnus Schlammerl sen., Flügelhorn – Andreas Schwarz, Posaune – Bartholomäus Promberger, Flügelhorn – Kurt Weig, Direktion – Monika Schlammerl, Trompete – Josef Sonner, Trompete

Hinten: Rudolf Heiß, Basstuba – Andreas Annaberger, Tenorhorn – Georg Sonner, Tenorhorn – Herbert Schaloudek, Bariton – Ignaz Sonner, Basstrompete – Benedikt Annaberger, Es-Horn – Josef Bierbichler, Posaune

Gute Tradition wurden die Auftritte am 15. August in Frauenrain…

Musikalischer Gruß auf dem Balkon der Familie Haberle in Frauenrain

Ein prominenter Gastdirigent in Frauenrain:

Der damalige Leiter des Gebirgsmusikkorps Garmisch-Partenkirchen Zimmermann dirigiert die Habacher Kapelle

1982

… und die Freundschaft und gute Zusammenarbeit mit den Antdorfer Trachtlern und den Eberfinger Schützen.

1982 mit den Eberfinger Schützen in Reute, Tirol

Anfang der 80er wurde auch das Weiherfest am Koppenbergweiher fester Bestandteil im Jahreskalender unserer Gemeinde. Als „Manager“ des Weiherfestes tat sich der damalige Kassier der Kapelle Paul Hermann, jun. hervor, der sich in dieser Zeit mit großem Einsatz um die organisatorischen Belange der Kapelle kümmerte und den Dirigenten Kurt Weig in dieser Hinsicht entlasten konnte.

 

An dieser Stelle möchten wir unseren vielen unentbehrlichen „Weiherfesthelfern“, Geld- und Kuchenspendern und unseren Angehörigen für die tatkräftige Unterstützung bei unseren Festlichkeiten ein herzliches Vergelt’s Gott sagen.

Einen ganz wesentlichen Beitrag zum weiteren Aufbau unserer Musikkapelle leistete in dieser Zeit Max Bach jun. aus Tauting durch die weiterführende Ausbildung unserer jungen Bläser und die Gründung seiner „Heubachtaler Musikanten“.

Musikkapelle Habach 1982

Von links nach rechts, vorne: Elisabeth Baumgartner, Agnes Promberger, Hans Baumgartner jun., Georgine Baumgartner, Anneliese Annaberger

Mitte: Hans Goldhofer, Franz Promberger, Magnus Schlammerl jun., Magnus Schlammerl sen., Bartholomäus Promberger, Paul Hermann jun., Thomas Kirnberger, Bernhard Klose, Susi Nebl, Peter Diepold, Josef Sonner, Monika Sonner, Thomas Promberger, Klaus Radiske

Hinten: Kurt Weig, Uli Bierbichler, Rudi Heiß, Benedikt Annaberger, Klaus Sonner, Ignaz Sonner, Hans Baumgartner sen., Andreas Schwarz, Ernst Neuner, Josef Bierbichler, Jens Weig, Andreas Annaberger, Georg Sonner.

Faschingszug 1982 mit Stardirigent Josef Klein aus Bichl
Musikergungl im Eichbichlstüberl

Mitte der 80er

Mitte der 80er Jahre wurde das mittlerweile traditionelle Habacher Adventsingen ins Leben gerufen. Die Idee war, die örtlichen Musik- und Gesangsgruppen in der besinnlichen Adventszeit erklingen zu lassen. Unsere schöne St. Ulrichskirche gab akkustisch einen hervorragenden Rahmen.

Dies war auch eine willkommene Herausforderung für das Spiel in kleinen Gruppen, wie Bläserquartett, -quintett oder Klarinettentrio, sowie eine Gelegenheit, dem musikalischen Nachwuchs eine Plattform zu geben. Von Anfang an dabei waren die Harfinistin Vroni Miller und ihre Geschwister die „Seppn-Musi“ aus Leibersberg. Die musikalischen Beiträge wurden auch immer mit teils besinnlichen, teils humorvollen Wortbeiträgen, Geschichten und adventlichen Gedanken ergänzt.

Zeitungsausschnitt Weilheimer Tagblatt vom Adventsinngen 1995
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